Unterschied Gartenpumpe mit safepump-Funktion und Hauswasserautomat mit integriertem Druckschalter:
Gartenpumpen mit safepump-Funktion verfügen, im Gegensatz zu Hauswasserautomaten und Hauswasserwerken, über keinen Druckschalter der die Pumpe bei Wasserbedarf einschaltet.
Die Gartenpumpen (Art. 1734 und Art. 1736) verfügen über eine safepump-Funktion. Mittels eines Durchflusssensors schaltet sich die Gartenpumpe zum Schutz ab z.B. bei Trockenlauf, oder wenn die Pumpe nach Beendigung der Wasserentnahme nicht manuell abgeschaltet wird. Wenn die safepump-Funktion anspricht, muss die Gartenpumpe erneut über den Ein/Aus-Taster gestartet werden.
Damit der Durchflusssensor eine Wasserentnahme erkennen kann, ist ein Mindestdurchfluss von 90l/h nötig. Bei der Verwendung einer Gartenpumpe mit safepump-Funktion und dem Micro-Drip-System kann es je nach verwendeten Düsen/Tropfern zu einem Ansprechen dieser safepump-Funktion kommen.
Hauswasserautomaten (Art. 1757 / 1758 / 1759 / 1760 sowie ältere Modelle) besitzen zusätzlich einen elektronischen Druckschalter, der die Pumpe bei Wasserentnahme startet und sobald diese beendet wird stoppt. Gleichfalls wie bei den Gartenpumpen ist ein Mindestdurchfluss von 90l/h nötig, damit der Durchflusssensor erkennen kann, dass eine Wasserentnahme erfolgt.
Hauswasserautomaten werden meist fest in oder an einem Gebäude installiert. Die Tropfwasserwarnung ist nur bei Hauswasserautomaten integriert. Die Tropfwasserwarnung schaltet den Hauswasserautomaten ab, falls eine Leckage auf der Druckseite (Wasserentnahme-Seite) vermutet wird.
Die Gartenpumpe mit der Artikelnummer 1734‑61 besitzt eine Nennleistung von 1300 Watt, eine maximale Fördermenge von 5000 Litern pro Stunde sowie einen maximalen Druck von 5bar. Als Pumpenlaufwerk ist ein Jet-System verbaut. Ein Thermoschutz ist vorhanden, während eine Tropfwassererkennung im Kleinmengen-Programm nicht vorhanden ist. Das Diagnosesystem erfolgt über ein LED-Blinklicht. Ein integrierter Druckschalter, der die Pumpe bei Wasserbedarf automatisch ein- beziehungsweise ausschaltet, ist nicht vorhanden. Auch eine Anpassung des Einschaltdrucks sowie eine Hilfestellung im Fehlerfall in Klartext sind bei diesem Modell nicht vorhanden.
Die Gartenpumpe mit der Artikelnummer 1736‑61 verfügt ebenfalls über eine Nennleistung von 1300 Watt, bietet jedoch eine höhere maximale Fördermenge von 6000 Litern pro Stunde und einen maximalen Druck von 5,5 bar. Das Pumpenlaufwerk ist hier 5-stufig ausgeführt. Thermoschutz ist vorhanden, jedoch gibt es keine Tropfwasserwarnung im Kleinmengen-Programm. Das Diagnosesystem basiert ebenfalls auf einem LED-Blinklicht. Ein integrierter Druckschalter fehlt ebenso wie die Möglichkeit zur Anpassung des Einschaltdrucks und eine Klartext-Hilfestellung im Fehlerfall.
Die Gartenpumpe mit der Artikelnummer 1758‑61 hat eine Nennleistung von 1100 Watt, eine maximale Fördermenge von 4000 Litern pro Stunde und einen maximalen Druck von 4,5bar. Auch hier kommt ein Jet-Pumpenlaufwerk zum Einsatz. Thermoschutz ist vorhanden, und im Gegensatz zu den zuvor genannten Modellen ist hier eine Tropfwarnung im Kleinmengen-Programm vorhanden. Das Diagnosesystem erfolgt über ein LED-Blinklicht. Ein integrierter Druckschalter ist vorhanden, die Anpassung des Einschaltdrucks jedoch nicht. Ebenso fehlt eine Klartext-Hilfestellung im Fehlerfall.
Die Hauswasserautomaten unterscheiden sich in einigen Punkten deutlich. Das Modell mit der Artikelnummer 1759‑61 besitzt eine Nennleistung von 1300 Watt, eine maximale Fördermenge von 5000 Litern pro Stunde und einen maximalen Druck von 5,0 bar. Das Pumpenlaufwerk ist als Jet-System ausgeführt. Thermoschutz ist vorhanden. Die Tropfwarnung im Kleinmengen-Programm ist vorhanden und individuell anpassbar. Das Diagnosesystem erfolgt über ein LC-Display. Zudem verfügt das Gerät über einen integrierten Druckschalter sowie über die Möglichkeit, den Einschaltdruck anzupassen. Auch eine Hilfestellung im Fehlerfall wird in Klartext angezeigt.
Das Modell mit der Artikelnummer 1760‑61 verfügt ebenfalls über eine Nennleistung von 1300 Watt, erreicht jedoch eine maximale Fördermenge von 6000 Litern pro Stunde und einen maximalen Druck von 5,5 bar. Das Pumpenlaufwerk ist 5-stufig ausgeführt. Ein Thermoschutz ist vorhanden. Auch hier gibt es eine individuell anpassbare Tropfwarnung im Kleinmengen-Programm. Das Diagnosesystem erfolgt über ein LC-Display. Ebenso sind ein integrierter Druckschalter, die Anpassung des Einschaltdrucks sowie eine Klartext-Hilfestellung im Fehlerfallvorhanden.
Montagebeispiel elektrischer Druckschalter - Art. 1739 –
auf einer GARDENA Gartenpumpe 5000/5 – Art. 1734 oder 6000/6 – Art. 1736
Wird ein elektrischer Druckschalters auf einer Gartenpumpe installiert, erhält man eine Automatik-Funktion an der Pumpe (Funktion wie ein Hauswasserautomat).
Bei Montage des Druckschalters Art. 1739 auf den Gartenpumpen Art. 1734 oder 1736, muss der Sondermodus der Gartenpumpe aktiviert werden. Dasselbe trifft für die Verwendung elektronischer Zeitschaltuhren zu.
Durch den Sondermodus wird der Ein-/ Ausschalter der Pumpe überbrückt und auf „Dauer-Ein“ gestellt. Dadurch können externe Steuergeräte, wie Druckschalter, Zeitschalter oder Schwimmerschalter zur Ansteuerung der Pumpe genutzt werden.
Sondermodus aktivieren:
1. On/Off-Taste beim Einschalten 8 Sekunden gedrückt halten bis die grüne LED nicht mehr blinkt.
2. Der Sondermodus ist aktiviert
Sondermodus deaktivieren:
1. Netzstecker in stromführende Netzsteckdose stecken. Pumpe läuft selbstständig an.
2. On/Off-Taste drücken. Pumpe schaltet aus.
3. On/Off-Taste beim Einschalten 8 Sekunden gedrückt halten bis die grüne LED nicht mehr blinkt.
4. Der Sondermodus ist deaktiviert.